UNSERE GÄSTE 2010 |
16. Dezember mit Clint Lukas und Zuckerklub.
Die dritte Woche Exil im schönen Mastul wurde uns versüßt durch die Formation Zuckerklub mit Marlen Pelny und Chio, sowie dem Weddinger Surfpoeten Clint Lukas. Bis zum nächsten Jahr beginnt für uns Brauseboys jetzt der Jahresrückblicks-Halbmarathon, 13 Termine im Comedyclub Kookaburra. Kommt alle. 9. Dezember mit Andreas Gläser und Tito Maffay.
Andreas hat schon länger keine feste Bühne mehr, liefert aber regelmäßig neue Druckwerke nach, die wir bedingungslos empfehlen. Tito Maffay ist uns ein ebenso gern gesehener Gast, im Mastul veranstaltet er seit Kurzem die schöne Show "Sing dein Ding". 2. Dezember mit Sebastian Krämer und Christian Bormann.
Im benachbarten Mastul liest es sich auch Bestens, vor Allem mit so erlesen Gästen. 25. November mit Danny Dziuk und Kersten Flenter.
Ein Abend, der in der Rückschau sprachlos macht. Wer nicht da war, hat viel verpasst, und kann sich jetzt nur noch das Foto ansehen und ärgern, nicht dabeigewesen zu sein. Für uns markierte der Abend einen sechswöchigen Auszug aus dem La Luz, am 13.1.2011 dann die strahlende Rückkehr. 18. November mit Manfred Maurenbrecher und Andreas Monning.
Ein Abend der ernsten Worte und Töne - nein, war nur Spaß, war auch Spaß.
11. November mit Schwarz un Schmitz und Paula Jung.
Da ich den Abend verpasst habe, habe ich auch das Fotografieren verpasst, bzw. deshalb sieht man von Schwarz un Schmitz nur Schwarz, immerhin ein Foto von Paula Jung konnte ich noch zwei Wochen später im La Luz machen. Wie es war, weiß ich nicht, aber wie anders als schön kann es gewesen sein? Genau. 4. November mit Sebastian Nitsch, Anselm Neft und der Blockflöte des Todes.
Ein denkwürdiger Abend mit wunderbaren Gästen, also alles wie immer und doch einmalig. 28. Oktober mit Sebastian Lehmann und Andreas Albrecht.
Obwohl beide Gäste sehr fotogen sind, wurde hier nicht fotografiert. Und dass nicht fotografiert wurde, ist auch ein Hinweis darauf, dass ich nicht bei dem Abend dabei war. Somit hier auch nichts über seinen Verlauf schreiben kann. Aber es kamen keine Beschwerden. 21. Oktober mit Lea Streisand und Thomas Franz.
Lässiger als unsere Gäste Lea Streisand und Thomas Franz kann man sich einfach nicht zum Bild für die Gästegalerie aufstellen. 14. Oktober mit den Zuckerröhren, Thilo Bock und Balou Jean-Niques.
Die Zuckerröhren stürmten jetzt zum wiederholten Male unsere Bühne mit wilden Kostümen (hier schon wieder abgelegt) und A-Capella-Songs (hier nicht zu hören), außerdem brachten Thilo Bock (Dichter als Goethe, Barrikade Wedding) und Balou Jean-Niques (Lesebühne Freie Feder, Abidjan) neue Geschichten mit. 7. Oktober mit Peter Beckenbach und Meikel Neid.
Der eine zeichnet, der andere komponiert, mit Worten kennen sich aber beide aus. 30. September mit Sarah Hakenberg und Michael Feindler.
Sie tauschten die Rollen - vermutlich in dämonischer Absicht uns zu verwirren - denn Sarah Hakenberg, die wir bislang in der Hauptsache als Lesende kannten, setzte sich an den Flügel und sang, und Michael Feindler, den wir als Musizierenden kannten, las was vor. Ähnlich verwirrend wie die vorhergehende Satzkonstruktion war es aber nicht, sondern alles war gut. Und so wurde der nächste Tag irgendwann. 23. September mit Sascha Brohm und Toni Mahoni.
Der Bielefelder Autor Sascha Brohm las bei uns, ein freudiges Ereignis, und Toni Mahoni besuchte uns, noch ein freudiges Ereignis. 16. September mit Jochen Reinecke und Tito Maffay.
Heiko Werning kam zurück ins heimische Habitat, Hinark Husen zu spät und die Gäste gut an. Rot und blau glühen sie hier, Tito Maffay mit herzerwärmendem Liedgut und LObpreis der Ukraine , Bahnfahrexperte Jochen Reinecke bewies, dass er neben delikatem Feinsinn auch Brachialhumor beherrscht - und Paul Bokowski machte uns den Sarrazin. 9. September mit Markus Liske und dem singenden Tresen.
In Leipzig sind wir schon mit beiden Gästen aufgetreten und waren uns daher gewiss, einen schönen Abend zu verleben. Und das haben wir auch, das Publikum amüsierte sich heftig über einen von Markus Liske protokollierten Urlaub mit Hund und vom Singenden Tresen gab es eine ganze Handvoll wunderschöner Lieder mit Konfetti-Effekten. Ihre Auftritte findet man unter diesem Link 2. September mit Micha Ebeling, Udo Tiffert und Filips Verhulst.
Da war ich nicht dabei und ein Bild hat offenbar auch niemand gemacht. 26. August mit Jan Koch, Ivo Lotion und N'Cho Elvis Marchand.
Ein sehr schöner Abend mit weitgereistem Besuch von der einzigen Lesebühne auf dem afrikanischen Kontinent. 19. August mit Ahne, Michael-André Werner und Thilo Bock.
Da war ich nicht dabei und ein Bild hat offenbar auch niemand gemacht. 12. August mit Gregor Mothes, Sarah Bosetti und Tilman Birr.
Geplant war eigentlich eine großflächige Pilsator-Dusche, um Neuweddinger Gregor Mothes feierlich in die Nachbarschaft aufzunehmen. Stattdessen erwähnten wir es nur beiläufig und freuten uns umso mehr innerlich. Da die durch Urlaubsboys dezimierten Arbeitsboys keinen Instrumentenbeherrscher unter sich sahen, nominierten sie Multitalent Tilman Birr als Musenmann und verleiteten ihn zu Klängen und Abschlußlied. Couchpoetin Sarah Bosetti krönte den Abend mit sich und auch mit einem wunderbaren Murmeltiertags-Text (die Eingeweihten wissen Bescheid). 5. August mit Lea Streisand, Gotti, Martingo und Anselm Neft.
Hier war ich auch nicht dabei und hab woanders ganz andere Sachen und Menschen fotografiert. 29. Juli mit Uli Hannemann, Spider und Nikolic.
Mit meinen Fotos von Uli Hannemann mache ich 2045 eine Ausstellung im MoMA oder so, außerdem dabei an diesem Abend, luftig weiß gekleidet, die goldene Stimme aus Kreuzberg, Nikolic. Und immer und jederzeit, sowie bis in alle Ewigkeit gleichfalls ein gerngesehener Gast im Wedding ist Spider von der Lesebühne Liebe statt Drogen (bei der Uli auch liest).
Und wir feierten Pauls Geburtstag, der sich eben an diesem Tag auch ereignete. Über ein Geschenk wird sich Paul besonders gefreut haben: ein Batik-Shirt, eigenhändig mit Original-Erinnerungen an die Achtziger von Volker hergestellt. 22. Juli mit mit Jaromir Konecny, Ivo Lotion und Paula Jung.
Zu dem Abend sag ich auch nix, da war ich auch im Urlaub. 15. Juli mit Lea Streisand, Tilman Döhring und Christoph Theußl.
Zu dem Abend sag ich nix, da war ich im Urlaub 8. Juli mit Martin Betz und Clint Lukas.
Zwei musische Männer verstärkten uns an diesem Sommertag. Martin Betz, elegant und aufgeräumt wie immer, und der junge Weddinger Autor Clint Lukas brachte schön trunkene Geschichten aus Gesundbrunnen mit.. 1. Juli mit Andreas Monning und Michael Feindler.
Eine Andreas-Monning-Nahaufnahme vor schöner Tapete im Mastul und am Tresen desselben Orts der freundliche Münsteraner Autor und Kabarettist Michael Feindler, der sich besonders gefräßig den Salzstangen widmete. 24. Juni Wedding Wochen mit Doc Schoko und Filip Verhulst.
Doc Schoko ist der beste Grund, meinen Plattenspieler zu behalten. Da er im Wedding wohnt, ist eine Einladung zu den Wedding Wochen gleichfalls zwingend. Musikalisch Waren wir mit Filip dann doppelt besetzt. Filip Verhulst kommt aus Belgien ... glaube ich. Oder doch aus den Niederlanden und lebt im belgischen Viertel. Oder er wohnt in einer niederländischen Straße im Wedding und kennt das eben von mir bereiste Belgien, weil er Belgier ist. Wie auch immer sang er als Weddinger bei den Wedding Wochen, und das hervorragend. 17. Juni Wedding Wochen mit Horst Evers und Elis.
Experimentelle Dunkelfotos: Einmal Elis von der Frankfurter Lesebühne Ihres Vertrauens - von den alten Zeiten an dieser Stelle mal ganz zu schweigen (ich meine nicht die Pfingstradtouren). Und eines von Horst Evers, der gut gelaunt aus Kreuzberg heran radelte und später gut gelaunt zurück. Zumindest sah es so aus und auf jeden Fall hat er viele, wenn nicht sogar alle, gut gelaunt hinterlassen. 10. Juni Wedding Wochen mit Sven van Thom und Pjaer .
Text folgt 3. Juni Wedding Wochen mit Felix Jentsch und Tito Maffay.
Wieder haben wir einen Themenmonat, denn dieser ist unverrückbar seit dem ersten Jahr und in jedem wieder die glänzendste Perle unter unseren Themenmonatsperlen: die Wedding Wochen. Vergesst die WM, denn den ganzen Juni gibt es die übliche Stadtteilglorifizierung unserer Lesebühne als Direktangriff mit den schönsten und klügsten Gästen aus unserer direkten Nachbarschaft. Der erste Donnerstag war schon ein Knaller, Surfpoet Felix Jentsch kam die paar Schritte von seiner Wohnung über die Straße zum La Luz geschlendert und auch der Nachbar Tito Maffay konnte laufen zu dem schönen Anlaß. Man höre fortan im Wedding regelmäßig in jeder Stampe auch Lieder von Tito Maffay und lese der Mimi zur Nacht statt dem Krimi mal einen Text von Felix Jentsch vor. 27. Mai mit den Zuckerröhren und Nico Walser.
Nachdem sie uns vor bestimmt zwei Jahren schon einmal im Laine-Art besucht hatten, wo wir alle gemeinsam kaum auf die Bühne gepasst haben, hatten die Zuckerröhren jetzt mehr Platz, den sie A-Capella mit ausgefeilter Head-Set-Technik, verunsichernd direkter Weiblichkeit und bunten Outfits für ihre Lieder voll ausnutzten. "Pantoffel Punk" Nico Walser besuchte uns außerdem, überließ das musikalische Feld aber ganz Gentleman den Damen und las Texte vor (der Tausendsassa). 20. Mai Udo Tiffert und Franky Fuzz.
Udo Tiffert schaut hier nur etwas erschrocken, weil ich ihm schon mehrmals Blitzlicht ins Gesicht geschickt hatte, weil dieses Blitzlicht immer zu Hundert Prozent von den Brillengläsern zurück auf den empfindlichen Kamerasensor geworfen wurde und ich erst nach schwierigen Verrenkungen einen Winkel fand, in dem der Blitz so knapp am Brillenglas vorbeigeworfen wird. Es war aber ein sehr entspannter Abend, wie auf einem weit in die Ferne reichenden Highway, vielleicht in der Tiffertschen Lausitz, mit einem der üblichen Filmpanzer Richtung Abendstern zu cruisen. Auf der Rückbank greift Franky Fuzz seine Gitarre und spielt uns und den Wölfen ein Lied. Die Themenwochen im Rausch der Sinne wurden mit einem Abend zum siebten Sinn und damit wertvollen Ratschlägen zur Verkehrserziehung beendet. 13. Mai im Rausch der Sinne mit Roger Trash und Nils Heinrich.
Passend zum Himmelfahrtskommando Teil 6 unserer Themenwochen: der sechste Sinn. So gab es den ganzen Abend Gespenstergeschichten, Spuk, Trug - übernatürlich auch der Sound des lang vermissten Roger Trash. Ein Feiertagsgeist hatte unserem Ex-Brauseboy Nils Heinrich die Stimme geklaut, wir konnten ihm aber unsere leihen. Fast sind wir jetzt alle Sinne durch und es fehlt noch der siebte. Nächste Woche dann also der große Abschluß über Verkehrserziehung. 6. Mai im Rausch der Sinne mit Tanja Ries, Franz Dobler und Georg Weisfeld.
Der Tastsinn stand noch aus, demgemäß war unsere Gästeauswahl von gefühlvoll bis handfest genau die richtige. Ein wunderbarer Abend, nur die Fühlsäckchen hatten wir vergessen. 29. April im Rausch der Sinne mit Marco Tschirpke.
Viel Geschmack bot der Abend, zugerichtet von uns Wortköchlern und gewürzt von Marco Tschirpke an Flügel und Gedicht. 22. April im Rausch der Sinne mit Danny Dziuk.
Wie riecht Vulkanasche oder das Landleben? Was ist ein Olf und was müffelt denn da, langsam dringen wir zu den pikanteren Sinnen vor. Den richtigen Riecher fürs Thema hatte auch unser Gast Danny Dziuk und bescherte uns süße Liederluft. 15. April im Rausch der Sinne mit Jochen Reinecke und Jan Koch.
Das "Hören" ist unser Hauptsinn, unser Lieblingssinn geradezu. Also ging es darum, möglichst noch weiter die Lauscher aufzusperren diese Woche, vor allem für das Lauschfutter und den Ohrenschmaus unserer Gäste Jochen Reinecke und Jan Koch. 8. April im Rausch der Sinne mit Ricarda Heymann und Tilman Birr.
Sieben Donnerstage, sieben Sinne. So das Konzept unserer neuen Themenwochen "Im Rausch der Sinne". Die erste Woche gehörte dem "Sehen", junge und ansehnliche Gäste hatten wir geladen, Volker und Paul wechselten während des Abends die Kleidung und Frank tanzte das Abschlußlied. Gab also ordentlich was zu sehen. 3. April 7 Jahre Brauseboys mit Kirsten Fuchs und Thilo Bock.
Für die Gala am Wochenende bügelten wir extra nocheinmal unsere Konfirmationsanzüge und zogen feierlich Bilanz des letzten Jahres. Das verflixte siebte Jahr konnte also verabschiedet werden, sehr beruhigend, und auch das erste Jahr am neuen Ort bekommt ein Bienchen ins Stammbuch. Mit Kirsten Fuchs und Thilo Bock hatten wir Gäste der ersten Stunde und enge Freunde zur Feier dabei, jetzt fehlte eigentlich nur noch ein bunter großer Kuchen. Und der kam überraschend aus dem Publikum über uns, schmeckte hervorragend und versüßte unseren Start ins neue Jahr. 1. April Die Brausegirls: Sarah Schmidt, Katharina Greve, Daniela Böhle, Marlen Pelny und Ilka Schneider.
Einmal im Jahr am Donnerstag vor unserem Geburtstag kommen die Brausegirls, so ist es zur schönen Tradition geworden, einmal im Jahr die volle Geschlechtsumwandlung der Bühne. Die erlesene Auswahl Vorleserinnen produzierte aber auch Zweifel: Leben wir wirklich in der Besten aller Welten und könnte es nicht auch andersherum sein? Immer die Brausegirls und einmal wir in der Woche vor ihrem Bühnengeburtstag? Aber wir müssen die Regeln unseres Universums akzeptieren, in dem es dann eben so ist, wie es ist. 25. März mit Ralf Welteroth und Thomas Franz.
Aus Freiburg reiste Ralf Welteroth mit seinen Geschichten an, die es auch in Buchform gibt. Thomas Franz hatte es nicht so weit und bot wieder "Zwieback for your soul". Verkaufsschlager wie immer seine feine Selbstgebrannte. 18. März mit Kersten Flenter und Thomas Paul Schepansky.
Der Hannoveranter Hamburger Kersten Flenter besuchte uns erneut im La Luz und brachte schön erschreckende Geschichten mit, aus einer ganz anderen Ecke des Landes reiste Klavierkabarettist Thomas Paul Schepansky an und erschreckte uns mit schönen Liedern. In Anlehnung an Andy Warhol aß Frank Sorge während der Lesung einen Hamburger auf der Bühne.
11. März mit Sarah Bosetti und Martingo.
Bei so freundlichen Gästen wie Sarah und Martingo konnte natürlich nur ein schwer freundlicher Abend herauskommen, wie es dieser gewesen ist. 4. März mit Ivo Smolak und Michael-André Werner.
Ivo Smolak sprang kurzerhand für das unglücklich verhinderte Schweizer Duo Satz&Pfeffer ein und pfefferte seine neuen Lieder ebenfalls ordentlich und als einer der wenigen Lesegäste bei uns, zu deren Veröffentlichungen auch ein schönes Kochbuch zählt, wusste auch Brutusmörder Michael-André Werner die richtige Menge Salz in den Abend zu streuen. 18. Februar mit Kirsten Fuchs, Doc Schoko und Maik Martschinkowsky.
"Brausegirl" Kirsten Fuchs tauschte sich mit Paul Bokowski aus, der an ihrer Stelle bei der Chaussee der Enthusiasten vorlas, wo sie ja jetzt schon eine Weile immer zeitgleich mitliest. Wir freuten uns sehr über den Austausch, genauso sehr wie uns der Besuch des "unerkanntesten Rockstars" der Republik, Doc Schoko freute und dass die überall grassierende Erkältung von Lesedünler Maik Martschinkowsky zum Zwecke des Geschichtenvortrags gekonnt abgeschüttelt wurde. 11. Februar mit Spider und Nikolic.
Sascha Nikolic ist die goldene Stimme aus Kreuzberg und lies diese auch kräftig auf uns herunterregnen, Spider schilderte wieder Unglaubliches über die nahe Zukunft und esoterische Geräte. 4. Februar mit Jacinta Nandi und Manfred Maurenbrecher.
Bilder gibts leider nicht, ich war auch nicht dabei, so dass dieser Text vielleicht noch durch eine kompetente Zusammenfassung des Abends ersetzt werden wird. Manfred aber eilte nach dem Auftritt für eine Live-Sendung ins Radiostudio, von wo aus er nur Gutes über die Veranstaltung in den Äther gerufen hat. 28. Januar mit Marc-Uwe Kling und Thilo Bock.
Wieder ein Abend im warmen Restaurant vorne, dieser mit Kängurukenner Marc-Uwe Kling und Barrikadendichter Thilo Bock. 21. Januar mit Sarah Schmidt und Balou Jeanniques.
Ob der Temperaturen zogen wir wieder vorne ins Restaurant, damit es alle gemütlich warm haben. Unser besondere Gast von der Elfenbeinküste und Mitglied der ersten afrikanischene Lesebühne "Freie Feder", Balou Jeanniques, brauchte dennoch seine neu erworbene dicke Jacke, für seinen ersten Berlinbesuch hat er nun gerade wirklich die kältesten Wochen erwischt. In bester Lesebühnentradition brachte er zwei neu geschriebene Geschichten der letzten Woche mit und hoffentlich kann er die Stadt bald wieder besuchen und im Sommer. Sarah schilderte uns u.a. mit einer wunderbaren Geschichte, dass sie gerne im Mittelpunkt steht. Und da gehört sie natürlich auch hin. 14. Januar mit Christoph Theußl und Gregor Mothes.
Andersherum aber sind die Bilder sortiert, Gregor schaut interessiert in die nur am unteren Rand angedeutete "Jungle World" in seinen Händen und Christoph Theußl schaut einfach so zufrieden in die Kamera hinein. 7. Januar - Heimweh mit Karsten Krampitz, Andreas Gläser, Jan Koch, Anselm Neft und Michael-André Werner.
Die Weddinger Brauseboys haben sich allesamt ins Kookaburra verkrochen, um den einzigen Außerbezirklichen den Brauseboys-Heimatabend fern seiner Heimat zu moderieren. Sie müssen etwas geahnt haben: Noch nie war das La Luz so kalt wie heute, aber Decken und heißer Tee sorgten für eine heimelige Stimmung am Heimatabend. "Heimat, Heimweh, Heimsuchung" heißt das Werk, das Volker Surmann und die fünf Kollegen Anselm Neft, Michael-André Werner, Andreas Glaeser, Jan Koch und Karsten Krampitz (eine absolute A-Auswahl übrigens, 10 "A"s in 6 Namen) nicht schafften, in Grund und Boden zu lesen. Auch wenn Herausgeber Krampe nicht müde wurde, die schwere Geburt des Buches zu betonen, und dass er inzwischen verstehen könne, wieso Mütter ihre Kinder aussetzen. Aber wie wissen wir aus so vielen Heimatmärchen der Gebrüder Grimm? Findelinder haben es manchmal ganz schön in sich! Davon konnte man sich im LaLuz überzeugen. Und gegen die Kälte lassen wir uns was einfallen. Heizpilze, Gruppenkuscheln oder Mobiliar verfeuern. Und fällt schon was ein. |