UNSERE GÄSTE 2009 |
24. Dezember mit uns
Heiligabend-Hochamt bei den Brauseboys. Ein wunderschöner Heiligabend mit uns, wir haben uns selbst mit euch sehr wohlgefühlt. Wir haben gesungen und es gab Geschenke. 17. Dezember mit Marco Tschirpke und Klaus Bittermann.
Die "No Angels" belegten den großen Saal. Kein Witz, es war wirlich so und wir sind ins schöne Studio "Magna Mata" ausgewichen, das ganz schön schön ist. So über den Dächern des Wedding liest es sich gut, ein Klavier steht auch dort, das Marco Tschirpke befreit anschlug und auch Verleger Klaus Bittermann fand den Weg hinauf, brachte Bücher, Segnungen und Whisky von der Isle of Skye mit. 10. Dezember mit Matthias Reuter und Häns Dämpf.
Beide Städte können sich schon mal für Gedenkstatuen vorbereiten und umzubennende Straßen auswählen. Bei Häns Dämpf sollte es eine gewundene Tübinger Weinstraße sein, und bei Matthias Reuter vielleicht sogar eine Allee durchs Oberhausener Zentrum. Wenig kann ich selbst vom Oberhausener Zentrum berichten, muß ich zugeben. Und ob es in Tübingen Wein gibt, ist mir auch entfallen, aber vermutlich (neben dem Hölderlin-Turm). Alles an diesem Abend aber stand unter dem Eindruck der über viele Jahre liebgewonnen alten Lesestätte Laine-Art. Nach wenigen Minuten setzte ein Gefühl der Zeitreise ein. Keine lange, denn so lange sind wir ja noch nicht weg, aber ein schönes Echo gabs von den vertrauten Wänden. Der aufgeräumte Moderator Husen tat sein Übriges zum wunderschönen Heimatabend. Was für eine merkwürdige Wendung, "sein Übriges dazugeben", aber zu kurios um sie zu löschen, wenn sie schon mal dasteht. Die ersten Wichteltexte wurden verlesen. 3. Dezember mit Iris Niedermeyer.
Sie ist garnicht so früh gegangen, aber schon wieder habe ich das Foto vergessen. Glücklicherweise hatte jemand einen ihrer Comics erworben, so können wir hier stellvertretend Selma aus Bogi und Selma zeigen. Die einen sagen, der Abend wäre schön gewesen und die anderen sagen das gleiche. Iris kann man jetzt auch den ganzen Tag auf YouTube sehen, vor allem bei vierlei Beschäftigungen, die man vorher für normal gehalten hat. 26. November mit Doc Schoko und Tobias Geigenmüller.
Oft wenn ich moderiere, vergesse ich das Fotografieren. Als es mir einfiel, war es schon spät und ich konnte nicht mehr richtig zielen. Noch dazu war Tobias Geigenmüller schon lange weg, daher steht hier exemplarisch nur ein kleiner Ausschnitt eines Fotos von Doc Schoko stellvertretend für alles nur von uns Gesehene. Endlich nun habe ich auch sein neues Album auf meinen Plattenspieler legen können, denn es ist fertig und er hatte es dabei. 19. November mit Danny Dziuk und Elis.
Nun schreibt wieder ausgerechnet der einen Überblick des Abends, der nicht dabei gewesen ist, weil er sich in Neukölln herumtrieb und mit Martingo, Johanna Zeul und vielen anderen die Bühne im Brücken-Eck eröffnete. So kann ich nur berichten, dass mir nur Gutes von dem Abend berichtet wurde und auch die Fotos nicht aktuell sind. In den Archiven findet sich aber bei uns so vertrauten Gästen immer noch etwas passendes. 12. November mit Corinna Stegemann und Tom van Hasselt.
In gemütlicher Herbststimmung lasen wir über dies und das, aber vor allem immer die Wahrheit, vor allem taz-Wahrheits-Redakteurin Corinna Stegemann. Auch sehr wahr waren Tom von Hasselts Darbietungen, außerdem überraschte er uns mit einem Medley aus seinem Musical "Dr.Ich", das am 4. Dezember in der Kulturbrauerei Premiere feiert. 5. November mit Robert Weber und Christoph Weiherer.
Sehr schön war der letzte Donnerstag, obwohl er nicht am angestammten Ort stattfand. Vielleicht auch ein bißchen weil, aber auf jeden Fall auch trotzdem wir ausnahmsweise nicht im La Luz lesen konnten, sondern im Kulturparadies Mastul nebenan unterkamen. Ex-Surfpoet Robert Weber besuchte uns seit längerer Zeit wieder und las u.a. wunderbare Kinofilmzusammenfassungen vor. Der breite Akzent Münchener Christoph Weiherer war nicht in jedem Falle ganz leicht zu verstehen, nicht mit letzter Sicherheit kann ich über den Inhalt seiner Darbietungen berichten. Die Güte jedenfalls war zweifelsfrei. 29. Oktober mit Jochen Reinecke, Ivo Lotion und Thilo Bock.
Wieder verstärkt durch drei Gäste überwanden wir die Phase der großen Verstreutheit, denn ab kommender Woche ist Heiko wieder aus den USA zurück und Paul aus dem Sabbatmonat heraus. Vor allem Heikos Rückkehr wird uns allen nutzen, was die Güte der Schlußlied-Performance angeht. Aber darüber hinaus konnten wir uns auch an diesem Abend nicht darüber beklagen, dass es kein einmaliger oder bemerkenswerter Abend gewesen wäre. Er war es und zwar und wie. 22. Oktober mit Lea Streisand, Thomas Franz und Uli Hannemann.
Während wir Brauseboys uns fast monothematisch neuesten Entwicklungen auf dem digitalen Spielmarkt widmeten, konnten unsere Gäste die ganze Palette bunter Herbstthemen aus den Textmappen ziehen. Verbindendes Thema waren wohl die Tiere. Von denen werden mir vor allem die armen Tiere vom Versagerzoo im Gedächtnis bleiben, und dass ich seit Monaten das erste Mal so überhaupt nicht daran gedacht habe, Fotos zu machen. Hiermit also ein Panorama aus bisher nie gesehenen Archivaufnahmen, zu einem Alibi-Gästebild montiert. Das Bild von Uli ist von vor zwei Wochen, nicht dass jemand denkt, er hätte nur einen Kapuzenpulli, der Uli. 15. Oktober mit Marlen Pelny, Felix Jentsch und Uli Hannemann.
Kalt ist es plötzlich geworden, aber da jeder Mensch die Heizleistung einer 60-Watt Glühbirne abstrahlt, lässt sich der nahende Winter gemeinsam in einen Saal gesperrt besser überstehen. Der Neu-Surfpoet Felix Jentsch wohnt sogar näher am La Luz als wir Brauseboys, erfuhr ich erstaunt. 8. Oktober mit Andreas Scheffler, Jan Koch und Uli Hannemann.
Irgendwann kann auch mal gut sein mit Stadtleben, Andreas Scheffler konnte das überzeugend und authentisch vermitteln. Uli Hannemann brachte neues Textgut und Jan Koch neues Liedgut zum Oktoberfest der Worte im Wedding mit. 1. Oktober mit Uli Hannemann, Manfred Maurenbrecher und Thomas Tulpe.
Solange Heiko noch nicht zurück ist, wird uns Uli den ganzen Oktober verstärken, worüber wir uns sehr freuen bis zur Unmäßigkeit. Verstärkt von Marco Kärgel und Andreas Albrecht warb Manfred Maurenbrecher mit den schönsten neuen Liedern für die CD-Release in der Woche drauf hier am selben Ort, wurde aber auch blass und grantig, als der weitere Gast Thomas Tulpe schreiende und körperliche Übergriffe auf ihn und das Publikum ausführte. 24. September mit Micha Ebeling und Hagen Damwerth.
Micha Ebeling hält sich in Körperfragen zur allgemeinen Freude sprachlich in seinen Geschichten nicht zurück, so könnte man es vorsichtig ausdrücken, Hagen Damwerth lieferte passende Stöhngeräusche zu wärmenden Akkorden. Ein gelungener Abschluß des Monats und wir haben die Zigaretten danach sehr genossen. 17. September mit Kersten Flenter und Manfred Maurenbrecher.
Ein weiterer elektrisierender Themenabend, Kersten Flenter von der Lesebühne OraL besuchte uns und Manfred Maurenbrecher beobachtete ein junges Liebespaar im Café, denen es zu Hause zu kalt zum * war. Ein deftig schöner Abend. 10. September mit Ilka Schneider, Ralph Gerstenberg und Dirk Homuth.
Dieser Abend brachte die inneren Thermometer aller Beteiligten zum Kochen. Auch wurde die Erscheinung des zweiten "Sex-Buches" gefeiert, Autorin Ilka Schneider gab uns handfest explizite Beispiele, Autor und Musiker Ralph Gerstenberg sendete mit Dirk Homuth Töne unter die Häute der Hörenden. Da ich die Kamera vergessen hatte, musste ich Handybilder machen - woraufhin ich Tage später beim Versuch der Übermittlung erst scheiterte, dann verzweifelte, dann kurzerhand zur jetzt erreichbaren Kamera griff und das Display ablichtete. 03. September mit Anselm Neft und Nico Walser.
Nico Walser aus Hannover hatte eine eingeschrumpfte Gitarre, auch Ukulele genannt, dabei und Anselm Neft, wortgewaltiger und manchmal auch besessener Vorleser trugen ihren Anteil dazu bei, den ersten Abend der Erotikwochen zu einer wahren Orgie werden zu lassen. Das Publikum war danach so befriedigt, das es für eine Woche genug hatte. 27. August mit Marco Tschirpke, Andreas Monning und Anselm Neft.
Marco Tschirpke half in der Not. Ohne gefragt zu werden, übernahm er beim Schlußlied den Part von Heiko und gab sein Bestes. Kenner sagen, es sei die schrecklichste Improvisation von "Wedding Girl" seit Jahren gewesen, was den Gesang anging. Andreas Monning las brav seine Texte und kann für das Schlußlied nicht haftbar gemacht werden. 20. August mit Ahne, Michael Krebs, Frank Klötgen und Anselm Neft.
Ein wunderbarer Abend mit allem, was einen Abend wunderbar macht. Vor allem mit vier wunderbaren Gästen, denn der größere Teil von uns war noch im Urlaub oder sprang aus dem Urlaub ein. Wunderbar war es, wie gesagt, zufrieden trocknete die Stirn im Nachtwind. Leider ist irgendwie kein Bild von Anselm auf meiner Kamera angekommen, ich habe sie dafür gescholten. Dann hat sie doch noch welche rausgerückt. 13. August mit Andreas Gläser und dem Bruder der Braut.
Andreas Gläser liest. Neuerdings sogar mit einem brandneuen Accessoire auf seiner Nase: Einer Lesebrille. Noch ein wenig unbeholfen wirkte er damit. Ungewohnt das unscheinbare, randlose Ding in seinem Gesicht. Welch ein Kampf der Eitelkeiten mag dieser neuartigen Wandlung im Leben von Andreas Gläser vorangegangen sein, fragte sich so mancher. Und bekam prompt eine Antwort: Denn der gute Andreas laß einen herrlichen Text über sein neues Dasein einer Brillenschlange. Er war aber unter seinesgleichen: Alle anwesenden Brauseboys des Abends waren Brillenträger und der Bruder der Braut, unser fantastischer Musikgast, sowieso. 6. August mit Iris Niedermeyer und Ivo Smolak.
Ein rundum bunter gelungener Abend mit der charmanten Chaosunterhalterin Iris Niedermeyer und dem Multikünstler Ivo Smolak. Robert Rescue an der Moderation taktete den Abend richtig ein und führte Dialoge mit sich selbst. 30. Juli mit Gregor Mothes und der Echse (Michael Hatzius).
Ein schön schillernder und ausufernder Abend. Gregor Mothes setzte Günter Wallraff auf die Straße und Michael Hatzius hauchte einer mitgebrachten Echse mit ganzem Körpereinsatz Leben ein. "Ganz großes Tennis" stand mal wieder im Gästebuch. 23. Juli mit Martin Hyun.
Tja, was soll man zu einem Abend schreiben, an dem man nicht anwesend war, bzw. woanders anwesend aber eben nicht zu der Veranstaltung, zu der hier etwas bemerkt werden will? An Fotos dachte auch keiner der Kollegen, so muss dieser Abend dann für alle Nichtanwesenden ein Rätsel bleiben. Fast ein Luxus in diesen überinformierten Zeiten, mal nichts über einen Abend zu notieren. Mir kam immerhin zu Ohren, er wäre sehr schön gewesen. 16. Juli mit Jan Böttcher.
Diesmal nur mit einem Gast, der aber war schon unser zweiter Bachmann-Preisträger in kurzer Zeit. Mindestens deswegen schon zählte Jan Böttcher für zwei, der wunderbare Abend zählte auch für mehr als einen. 9. Juli mit Eric T. Hansen und Rüdiger Bierhorst.
Vor kurzer Zeit hielt Eric hier im La Luz seine Buchpremiere ab, uns brachte der geborene Hawaianer und Wahlberliner allerdings Briefe von Freunden aus Übersee mit. Rüdigers Ballade "Rangsdorf" geht mir überhaupt nicht mehr aus dem Kopf, er spielte sie hier allerdings nicht, ich fand sie vorher auf seinem MySpace-Profil. Er war auch bei unserer allerallerersten Lesung zu Gast, der Herr Nachbar aus dem Wedding. Es ist uns immer ein freudiges Ereignis. 2. Juli mit Karsten Krampitz und Martin Betz.
Der frischgebackene und strahlende Publikumspreisträger des Bachmann-Wettbewerbs brachte das Licht der Hochkultur in unsere bescheiden prächtige Weddinger Vorlesehalle, Tausendsassa Martin Betz besieht hier nach der Lesung ein als Requisit mißbrauchtes Mainboard und erklärte mir, an welchen Merkmalen ich die verlöteten Widerstände erkennen kann. 25. Juni mit Pjaer und Axel Völcker.
Zwischendurch narrte er uns, indem er urplötzlich zum Gerhard Schröder Double sich wandelte. Aber es war nur ein Trick, kurzes Umschalten und es war wieder Pjaer, der charmante Schaffner des Superbahnhofs. Axel Völcker rundete seine Vortragsreihe zur Typographie im Wedding wieder mit schönen Bildfundstücken ab, er war jetzt im Juni so selbstverständlich dabei, dass ich ihn dieses Mal ganz vergessen habe zu fotografieren. 18. Juni mit Andreas Albrecht, Jule Schwarz, Jan Koch und Axel Völcker.
Ein Abend schöner als der andere, wir leben uns hier bestens ein. Diese Woche warem bei uns zu Gast der Musiker und Produzent Andreas Albrecht, begleitet von Jule Schwarz an der Geige, und unser Weddinger Nachbarbarde Jan Koch. Axel Völcker kredenzte wieder Einsichten in die Typografie im Wedding. 11. Juni mit Coco Lorés, Axel Klingenberg und Axel Völcker.
Derzeit ist es verhext, wieder ist mir ein Gast entwischt. Coco Lorés ist allerdings von einer Zuschauerkamera in Aktion bei uns abgelichtet worden und wird später hier hineinmontiert, genau dort wo jetzt noch in der Mitte die zwei Herren etwas skeptisch gucken. Zur Linken unser Monatsgast Axel Völcker vom Magazin "Der Wedding" und auf der rechten Seite Axel Klingenberg, der uns aus dem Wedding Niedersachsens(Braunschweig) besuchte und zwar das erste Mal überhaupt in seinem Leben im Wedding Berlins war, aber zu unserer alle Freude extra für die Gelegenheit einen Text über "Alex Wedding" mitbrachte und erfolgreich verlas. 5. Juni mit Felix Römer und Axel Völcker.
Irgendwie war ich abgelenkt nach der Lesung, daher leider entwischte mir der Herr Felix Römer für das obligatorische Galeriefoto, so dass hier jetzt nur ein Archivfoto aus dem Laine-Art von ihm wiederbelebt ist. Axel Völcker vor der aktuellen Dachkulisse ist Herausgeber vom Magazin "Der Wedding" und wird jeden Donnerstag im Juni einen neuen Aspekt der typographischen Bräuche im Wedding aus der Grafikerperspektive beleuchten. 28. Mai mit Daniela Böhle, Bernard Christiansen und Matthias Reuter.
Überraschend verstärkte uns Vorleser Bernard aus den Niederlanden, ganz geplant freuten wir uns über den Besuch der Tegeler Nachbarin Daniela Böhle und über die Anreise des Klavierkabarettisten Matthias Reuter, der in Bielefeld letztes Jahr den Bielefelder Kabarettpreis abräumte. Wir verlebten einen schönen Zuhörabend, wie jede Woche im La Luz auch mit einer neuen Folge unserer Leseserie "Der Raucherbalkon". Robert wertete eine Reise zur Abhörstation auf dem Teufelsberg letztes Jahr aus, und vieles mehr wurde dargeboten. Wir waren am richtigen Ort zur richtigen Zeit. 21. Mai mit Marlen Pelny und Spider
Am Herrentag öffneten sich die Pforten, von oben regnete es Regen, von seitlich zuschauerten Zuschauer in großer Zahl in unser schönes Domizil. Viel "unchristliches" war an Himmelfahrt bei uns zu hören, wenn man es so nennen will, Erlösung aber gab es auch im Überfluß. Sei es durch gezielten Einsatz von Lach-Yoga oder den Akkorden zu Marlens Lyrik oder dem allgemein guten Chakra-Flow von Spiders Geschichten. 14. Mai mit Sarah Schmidt und Frank Klötgen
Ein rundum gelungener Leseabend. Sarah berichtete von wunderlichen Anrufen alter Damen und Frank öffnete wieder sein lyrisches Füllhorn Gedächtnis. Das nächste Mal müssen unsere Gäste nach links gucken - von euch aus also nach rechts. 7. Mai mit Philipp Scharrenberg und der Blockflöte des Todes
Aus dem schönen Stuttgart, in das es auch unseren Alt-und-Ex-Brauseboy Nils Heinrich verschlagen hat und zur Vertretung desselben besuchte uns "Scharri" Scharrenberg und zeigte Bestleistungen in den Disziplinen: Auswendiges Gedicht, Lied am Klavier und Vorgelesen. Über erneuten Besuch der Blockflöte des Todes freuten wir uns ebenfalls erheblich und entschuldigen uns für den Kabelnotstand. 30. April mit Micha Ebeling und Martingo
Wieder ein Abend zum richtig Eingewöhnen ins La Luz, ein langer und schöner Einstand war der erste Monat im neuen und wunderbar gemütlichen Leseort - das Raumschiff, in dem wir jeden Donnerstag neu für zwei Stunden plus x die Sphären wechseln können. Manch einer wird noch in die Walpurgisnacht entschlichen sein später. 23. April mit Ahne und Jan Koch
Hier hab ich ein wenig geschlampt beim Scharfstellen, was aber nichts am schönen Abend ändert, der nie endete, sondern spätestens am nächsten Donnerstag wiedergekehrt ist. Von vorne und von hinten. 16. April mit Elis
Der Herr Elis wird demnächst in das westliche Frankfurt rübermachen, worüber wir aber nicht betrübt sind solange er noch da ist. Aus der Welt sein, das geht ja eigentlich sowieso nicht mehr so wirklich. 9. April mit Sebastian Krämer und Jochen Reinecke
Die zweite Show im La Luz und schon wieder ein Zuschauerrekord! 100 Besucher drängelten sich in der Weddinger Lesehalle, um die Gründonnerstagsshow der Brauseboys zu sehen und einen waschechten deutschen Kleinkunstpreisgewinner obendrein: Zugabenrufe, Jochen Reineckes hessische Vermieter-Trilogie wird in die deutsche Literaturgeschichte eingehen, der Raucherbalkon wurde vorgeführt, und Heiko Werning nutze die Höhe der Bühne für eine neue literarische Gattung "Texte von oben herab". Vorösterliche Glückseligkeit auf den Gesichtern der Brauseboys. 2. April mit Uli Hannemann und Danny Dziuk
Neulich war Uli Hannemann("Neulich in Neukölln", "Neulich im Taxi") zu Gast in unserer neuen Lesestätte. Und endlich konnten wir auch Danny Dziuk jetzt einen Flügel bieten, dem allerdings an dem Abend ein F abhanden kam. Er spielte trotzdem komplett am Lügel und ließ die zur Sicherheit mitgebrachte Gitarre in der Ecke stehen. 27. März mit Manfred Maurenbrecher und Jan Koch
Es war ein gigantisches Fest (wie man so sagt unter uns Gigantomanen). Hier ausführlich 26. März mit Roger Trash und Thilo Bock
Voll war es am letzten regulären Donnerstag im Laine-Art wie zu den besten Tagen der letzten sechs Jahre. Ähnlich wehmütig ging es den ganzen Abend, gut vorgesorgt hatte nur jeder mit großen Taschentuchvorräten im Gepäck oder Schmerz zufügenden Hilfsmitteln wie Nadeln oder Kronkorken im Schuh, um den Tränenfluß noch vor dem Ausbruch durch einen gezielten Stich zu hemmen und wieder zu klarem Bewußtsein zu kommen.Hier ausführlich 19. März mit Thomas Franz und Anselm Neft
12. März mit Michel Kroll
05. März mit Lea Streisand und Mike & der Doktor
26. Februar mit pjaer und durstdurst
19. Februar mit Sebastian Lehmann und Marco Tschirpke
12. Februar mit Frank Klötgen und Martingo
05. Februar mit Jochen Reinecke und Mr. Super Extra
29. Januar mit Ahne und Die Egoisten
22. Januar mit Andreas Scheffler und Le Magic Moustache Mini Swing Orchestra
ach, was war das für ein leckrer donnerstag! die brauseboys machten ernst und marcel rein-ranickis schlimmste alptäume wurden wahr. jetzt fangen schriftsteller an, kochshows zu machen! hinark husen kochte westfälischen kartoffel-möhren-eintopf a la mittellandkanal. mit nachwürzen war's auch sehr lecker! dazu wurde wunderbare instrumentalmusik aus gitarre und geige gereicht, gewürzt mit beschwingtem walzer und gezuckert mit frisch vom rippchen getrennten melodien. andreas scheffler servierte brandenburgische provinzpossen, die auch sehr gehaltvoll waren. ein prosit auf gute nachbarschaft. der brandenburger an sich ist eben gar nicht so schlimm, nur versoffen. 15. Januar mit Gregor Mothes
08. Januar: Jan Kochs Brauseboys
01. Januar mit Tilman Birr und Nils Heinrich
der erste donnerstag im jahr des bandwurms 2009 wurde mit entsprechend weit ausholenden und verschachtelten sätzen franks an der moderation eröffnet, was allerdings eher der langen silvesternacht zu verdanken war - immerhin wirkte das zahlreiche publikum bis an den horiziont des laine-art ausgeruht, frisch und fröhlich. tilman birr erzählte vom abenteuer hartz iv und ex-brauseboy nils wunderte sich über wanderer in stuttgart. zur feier des tages intonierten wir mal wieder den "kurzgeschichtenvorleser", kamen allerdings erst in strophe 3 bei den richtigen tönen an. ein wundervoller start ins neue jahr! |