UNSERE GÄSTE 2008 |
25. Dezember mit Ivo Lotion, Konrad Endler und dem Rock'n'Roll Diktator
(text kommt noch) 18. Dezember mit Plückhahn & Vogel und Uli Hannemann
(text kommt noch) 11. Dezember mit Maik Martschinkowsky, Gerlis Zillgens und Elis
(text kommt noch) 4. Dezember ohne kw.timm
Die Brauseboys allein zu Haus'. Naja, natürlich nicht ganz. War ja einiges an Publikum gekommen. Aber unser Gast des Abends war zu unserer Überraschung nicht aufgetaucht. Böse waren wir natürlich nicht, aber schade fanden wir es schon. War ja auch leider schon das zweite Mal, dass uns der gute kw.timm einfach so hat sitzen lassen. Wäre es abgesehen von dieser kleinen Enttäuschung nicht ein ganz toller Abend gewesen, mit einem ersten Wichteltext, drei szenischen Variationen ein und des selben Raubüberfalls und dem lange ersehten vierten Teil von Jurassic Park, dann wären wir jetzt richtig bockig. Alle sechs. 27. November mit Bov Bjerg und Der Heiland
Die ist das Zeugnis des Apostel Paulus an die Surfer: Als die Jünger aus dem Lande Moab, Prenzlau und Mitte zu ihnen kamen mit der Frage: "Wer ist er?" bekannten sie und leugneten nicht: "Er ist nicht der Messias." Also fragten sie: "Wer ist er dann? Ist er Elija?" Und wieder antworteten sie ihnen: "Er ist es nicht." - "Ist er der Prophet?" Kurz sahen sie ihn an und wieder sagten sie: "Nein, er ist es nicht." - "Wir müssen denen, die zu uns gekommen sind, Auskunft geben.", sagte sie zu IHM. "Was sagst du über dich selbst?" Er sagte: "Ich bin der Heiland - der C. Heiland." - "Und jener dort?", fragten sie und wiesen auf den Älteren der beiden: "Wer ist er dort." - "Ich bin der Bov." sagte er. "Der Bov Berg." - Und sie erkannten, dass es gut war. Und sie senkten in Andacht ihre Blicke um ihren Worten und Liedern zu lauschen. Dies geschah im Wedding, auf der anderen Seite der Müllerstraße, wo die Brauseboys lesen. 20. November mit Tobias Wallat und Die Blockflöte des Todes
Schau ihn sich einer an, den Herrn Wallat. Wie er schaut auf unserem Erinnerungsfoto. Als könne er kein Wässerchen trüben! Da sieht die Blöckflöte des Todes schon ein bisschen gefährlicher aus mit ihrem Piratenbart. Ihrem Suffix wird sie trotzdem nicht ganz gerecht. War ein ganz liebes Kerlchen und zu Tode gekommen ist an diesem Abend bei uns im Laine-Art auch niemand. Ein bisschen Herzrasen haben sie aber schon gehabt. Wegen den hübschen vollkommen blockflötenfreien Blockflöten-Melodien. Literaturpapst und Textkönig des Abends aber war, dass geben auch wir Brauseboys mehr als gerne zu, Tobias! Gerockt haben sie also beide: Unser Musik- und unser Textgast! 13. November mit Don Dahlmann, Hubert Skolud und Thomas Franz
In gewisser Weise ein überaus denkwürdiger Abend, der da an diesem Donnerstag im Laine-Art stattgefunden hat. Gewohnt gut: Unser Lieblingsblogger Don Dahlmann. Liedermacher Thomas Franz, der an diesem Abend erst zum zweiten Mal bei uns zu Gast war, wirkte dagegen noch etwas zaghaft und scheu. Ganz zu unrecht wie sich herausstellte, hatte er das Publikum doch schon nach seinem ersten Song voll auf seiner Seite. Der denkwürdige und zugleich eher experimentelle Teil des Abends wurde von unserem zweiten Textgast Hubert Skolud bestritten. Wer wissen will was genau mit 'denkwürdig' gemeint ist, soll einfach mal in unser Brauseboy'sches Gästebuch schauen. 7. November mit Manfred Maurenbrecher, Thilo Bock und Jochen Reinecke
Ich könnte mir immernoch ein bisschen in den Hintern beißen, dass ich an diesem Abend nicht im Laine-Art, sondern mit Fieber im Bett gewesen bin. Was muss das für ein Fest gewesen sein: Klavierhalbgott Manfred Maurenbrecher, Kassenschlager Thilo Bock und Kalauerkönig Jochen Reinecke. Und was gab es bei mir? Kräutertee, Käsebrot und Kissenarrest! 30. Oktober: Krimiwochen #4 mit Andreas Monning und Martingo
Spannend sind sie zu Ende gegangen unsere Brauseboys-Krimiwochen. Mit tollen Texten von Andreas Monning und kriminell tollen Liedern von Martingo. Und am Ende gab es sogar einen richtigen Cliffhanger: Wo ist unser münsteraner Kommissar Heiko Werning und sein treuer Gefährte Hinark "Harry hol schonmal den Kinderwagen" Husen? Fragen über Fragen und bislang keine Antworten. Wir werden aber vorsichtshalber noch ein paar Wochen warten bis wir bei der Polizei eine Vermisstenmeldung einreichen. Vielleicht sind sie ja nur auf einem Drogentrip in Puerto Rico oder so. Kann ja sein. 16. Oktober: Krimiwochen #3 mit Anselm Neft und Trost für alle
Ich fasse mich mal ganz kurz. Am Donnerstag hat mit diesem Satz Frank Sorge, der übrigens, was ja nicht jeder weiß, aber natürlich wissen könnte, wenn er Bücher wie "Provinz Berlin", was übrigens das erste Brauseboys-Buch ist, aber inzwischen natürlich schon von einem zweiten Brauseboys-Buch "Berlin mit Alles" gefolgt wurde, gelesen hätte, also eins von beiden, oder auch beide natürlich, am kürzeren Ende der Sonnenallee aufgewachsen ist, aber im Wedding natürlich mal gearbeitet hat, als Lieferfahrer, aber das würde jetzt natürlich zu weit führen, das auch noch zu erwähnen, obwohl es eine unglaublich spannende Geschichte ist, die Frank auch gerne erzählt, und inzwischen dort auch wohnt, also "dort" meint jetzt natürlich den Wedding nicht Neukölln, aber ich wollte mich ja kurz fassen, hat also dieser Frank Sorge, der für seine Moderationen, nun ja, vielleicht nicht gefürchtet, aber so doch mindestens bekannt bis berühmt ist, weil sie bekannt- bis berühmterweise (ausdrücklich nicht gefürchteterweise) gelegentlich etwas ausufern, mit dem oben genannten Satz vielfach seine Moderationen eingeleitet, mehr wollte ich eigenlich nicht sagen, um danach in aller Ausführlichkeit fantastische Gäste, wie ANSELM NEFT, der nicht nur in Bonn das wunderbare Literaturmagazin "Exot" herausgibt und bei einer Lesebühne namens "Der Kleingeist" mitmacht und auch sonst ein toller Hecht ist, den man gerne und oft auch in von Ivo Smolak gedrehten Videos auf "Watchberlin" rumhüpfen sieht, oder die Solonpopband TROST FÜR ALLE, die bei den Brauseboys via Myspace vorstellig wurden und sich mittels tollem Liedwerk auf der besagten Medienseite vorstellten und uns Brauseboys restlos überzeugten und dann im Laine-Art mit riesigem Equipment aufliefen, unter anderem einen gigantischen Kontrabass - ähm, wo war ich? ach so, ja - also: anmoderierte, die diese in sie hoch gestellten Erwartungen natürlich mit grandiosem Text- wie Liedgut jeweils übertrafen zur Freude der knapp 65 hoch erfreuten und nachgerade enthusiatischen Zuschauer im Laine-Art, wo sie natürlich nicht nur von den Brauseboys sondern auch von unseren Lieblingsherbergsvätern Teppo und Jaakko umsorgt wurden, mit Bier und Salzstangen und allerlei Gebäck am Tresen, was aber doch etwas zu weit führen würde, das alles noch im einzelnen aufzuführen (wenngleich man mal erwähnen sollte, dass es dort am Tresen Toblerone gibt, und das ist ja keine Selbstverständlichkeit), denn schlussendlich endete der Abend nicht mit "B - die Brauseboys suchen einen Mörder" sondern mit "Das Publikum sucht eine Fauchschabe", die in einem szenischen Spiel Heiko Wernings unbeabsichtigterweise entwichen war und für einen wahrhaft thrilleresken Schockmoment um 5 vor 12 sorgte. Das war's. Kurz gefasst. 09. Oktober: Krimiwochen #2 mit Sarah Hakenberg und Falko Hennig
Man muss zugeben: Ein bisschen geschummelt hat die gute Sarah Hakenberg ja schon, als sie am letzten Donnerstag zur zweiten Krimiwoche bei uns aufgetreten ist. Haben ihre tollen Texte unser ebenso tolles und vor allem zahlreiches Publikum eher zum Lachen als zum Schaudern gebracht. Nur dem Tatbestand der Kindesentführung sei Dank, dass wir die verbrecherische Frau Hakenberg nicht gleich von der Polizei abholen lassen mussten. Mit dem zweiten Textgast des Abends hatten wir dagegen keinerlei Probleme. Fast schon zu brav war Falko Hennig als er uns erzählte, wie er einst, unerfahren und unbeholfen seinen ersten Joint zusammenbauen sollte. Auf Fremdanweisung und noch dazu in einem fahrenden Wagen: Kriminell! 02. Oktober: Krimiwochen #1 mit Herbert Friedmann und Roger Trash
Sex zog im August das Publikum in Scharen an, nun zog der Crime nach. 65 Zuschauer drängelten sich um den Tatort "Bühne" im Laine-Art. Robert Rescue hatte nach drei Monaten Pause ein nahezu ins Kriminelle gesteigerte Moderationsbedürfnis, das fast den Tatbestand der Körperverletzung erfüllte... Ha ha, ein flauer Scherz, für den es auch mindestens ein Jahr auf Bewährung gibt. Egal, noch ein Jahr mehr für diesen Spruch: Roberts berühmte Wortfindungspausen gereichen - wie die Werbung im CSI-Privat-TV - durchaus dazu, sich ein neues Bier zu holen, ein altes wegzubringen, einen Mord zu begehen oder sich flugs ein paar Schnittchen zu schmieren. Fast hätten wir also in den Tag der Deutschen Einheit hineingefeiert. Das wäre vielen dann aber doch zu kriminell erschienen. So endete der Krimi endete um fünf vor zwölf. Dazwischen gab es fabelhafte Gäste: Roger Trash sang mit dem Brauseboys-Chor "Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt der Harmann auch zu Dir" und Herbert Friedmann las aus dem ersten Weddinger Krimi "Toter Wedding". 25. September mit Michael-André Werner und Jan Koch
Am letzen Donnerstag vor den Krimiwochen haben wir es uns etwas leicht gemacht, das müssen wir schon zugeben und haben uns deshalb zwei alte Laine-Art-Hasen zu uns in den Wedding eingeladen. Der eine von beiden hatte es ja auch garnicht besonders weit, kommt er doch einfach von der anderen Seite der Müllerstraße. Aus dem belgischen Viertel um genau zu sein: Jan Koch � unser Mann an der Gitarre: Bezaubernd und begeisternd wie eh und je. Unsere Sicherheit in Sachen Textgast dagegen: Michael André Werner. Und wir sollten nicht enttäuscht werden. Ein schöner Abend! 18. September mit Satz&Pfeffer
Jürgen KW Timm glänzte durch Abwesenheit. Satz & Pfeffer glänzten dagegen mit Wortverschwurbelungen erster Kajüte und lasen Texte, die ausschließlich aus Städtenamen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bestanden. Der Wedding kam auch drin vor, "Gesundbrunnen" heißt eins ihrer Gedichte. Paul Bokowski ergänzte diese Experimentallyrik um Email-Reallyrik aus den Servern der Berliner Schaubühne und Frank "Dada" Sorge präsentierte sein Multitool in klassisch griechischer Kulisse. 11. September mit Konrad Endler und Pjaer
Ein halbes Jahr ist es schon wieder her, dass Konrad Endler bei uns zu Gast war. Als ehemaliger �Erfolgsschriftteller" stand der Abend also unter guten Vorzeichen und tatsächlich machte Konrad eine ziemlich gute Figur und begeisterte unser Publikum mit wunderbaren Clips über Michael Ballack und den Alltag einer Liebesbeziehung. Die musikalische Begleitung des Abens kam von unserem Musikgast: dem wundervollen Pjaer. Ein kleines Fest für die Lauscher. 4. September mit Elis und Micha Ebeling
Micha Ebeling, nach eigener Angabe aufgewachsen als zwei von drei Kindern irgendwo in Mitteldeutschlanf hat mit jedem Gramm seines Körpergewichts unser Publikum verzaubert und die Lachmuskeln zum brennen gebracht. Mit vor Leidenschaft brennender Stimme hat ihnen dann noch unser Musikgast Elis eingeheizt und mal wieder bewiesen, warum er uns einer der liebsten Gitarrenvirtuosen in unseren Hallen ist. Ein toller Abend und gelungener Start in einen neuen Monat. Mehr davon!!! 28. August Erotikwoche #4 mit Danny Dziuk, Uli Hannemann und Andreas Gläser
Kein Abend für Zartbesaitete! Uli Hannemann stellt beim Sex das Taxameter an, DJ Baufresse Andreas Gläser beschrieb Sex an exotischen Orten (Charlottenburg) und Danny Dziuk lieferte die passenden Akkorde zum Rammelreigen. Auch die Brauseboys ließen sich nicht lumpen: Heiko schlabbert Motten-Raupen von gefesselten Liebhaberinnen, Volker gab eine Reportage von einer schwulen Fetischparty zum Besten und Paul zeigte dazu passendes Bildgut unter besonderer Berücksichtigung von Plüschtieren. Hardcore zum Höhepunkt der Erotikwochen. Ermattet sackten alle danach zusammen und gingen gemeinsam eine rauchen. 21. August Erotikwoche #3 mit Thilo Bock, durstdurst und Ahne
Samenstau im Laine-Art! Kollektive Kavaliersschmerzen nach hormontriefenden Texten von Sexualtherapeut Dr. Thilo Bock und Freudenspender Ahne, der uns mit seinen Machwerken bewiesen hat, dass die geilsten Formen von Liebe immer noch Selbstliebe oder Gottesliebe sind, je nachdem was einfacher zu bekommen ist. Musikalisch erotisiert wurde das, vor Zuschauern überquellende, Laine-Art von durstdurst, die uns mit ihren tollen Liedern alle ganz fürchterlich wuschig gemacht haben. Erst Heiko Werning hat uns alle wieder ein bisschen runter geholt und uns mit seinem Diavortrag bewiesen, dass die eigentlichen Perversen dieses Planeten immernoch die Tiere sind. Schlangen haben zwei Penisse! PERVERS! 14. August Erotikwoche #2 mit Kolja Reichert, Frank Klötgen und Ivo Lotion
Letzte Woche war es gerammelt voll? Bumsvoll war dann diese Woche: 70 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen heute zu engem Körperkontakt, wir erwarten in 9 Monaten die ersten Brausebabys. Ivo Lotion gibt den Körperklaus, Kolja Reichert ist erotisiert von kleinen silbernen Telefonen, und Frank Klötken gibt Liebeslyrik aufs Ohr. Auch die Brauseboys in Bestform: Heiko besorgt es dem völlig überschätzen Günter Grass, Volker dem völlig überschätzten Michael Phelps und Paul allen Zuschauern mit einer faszinierenden Reportage von einer Schlagernacktparty. Ein kollektiver Orgasmus im Laine-Art. 7. August Erotikwoche #1 mit Anselm Neft, Annette Kruhl und Tristan Steinweg
Da versuchen Sie nach dem Akt erotisch zu gucken, unsere Gäste am Tag 1 der Brauseboys-Erotikwochen 2008. - Ein Abend, der zur Legende taugt! Tristan Steinweg rülpste sich durch pommersche LPG-Bauernkriege, Annette Kruhl kämpfte mit dem Postpiano und ließ einen Bayern ihre Glocken läuten, Paul outete sich als Mann mit heterosexueller Vergangenheit und Anselm Neft las über medizinische Potenzexperimente so, dass man hinterher das Laine-Art einmal feucht durchwischen wollte. Insgesamt ein phänomenaler Auftakt der Erotikwochen im gerammelt vollen, ach was im bumsvollen Laine-Art! 31. Juli mit Lea Streisand und Martin Betz
Ich war nicht dabei, aber vielleicht ergänzen die Kollegen noch wie es war - nach einem erlauchten und erleuchteten Abend sieht es jedenfalls aus, festgehalten von Volkers Handy. 24. Juli mit Marlen Pelny, Tilman Birr und Hubert Skolud
Wieder ein Abend für unser aller Langzeitgedächtnis, Tilmans Dialoge riefen stürmische Begeisterung hervor, Marlens Lieder kühlten wie Sommerbrisen und Hubert brachte neben ernsten Gedichten eine hier nicht im Bild festgehaltene Sängerin mit und erweiterte das Spektrum der Darbietungen im Laine-Art um eine weitere Dimension. 17. Juli mit Manfred Maurenbrecher und Iris Schwarz
Urgestein und Nachwuchskiesel, besser ist diese Kombination nicht zu verwirklichen als mit der Liedermacherlegende Manfred und der juvenilen Vorleserakete Iris. 10. Juli mit Tobias Wallat, Jonny Freedom und Denny Neidhart
Tobias ist einer der wenigen Chronisten des fernen Stadtteils Steglitz, man ist ja immer wieder überrascht, daß es dort Leben gibt - Jonny Freedom machte Punkrock ohne Verstärker, das ist wie Nanga Parbat ohne Sauerstoffgerät. Eine gelungene Überraschung bescherte uns der grad achtzig gewordene Nachwuchsvorleser Denny mit Texten über Blowjobs und Bausparer. 3. Juli mit Jochen ReineckeIm ersten Weddinger Kalauer-Battle mußte sich unser Gast Jochen auf dem letzten Meter unserem neuen Kalauerkönig Volker Surmann geschlagen geben. Ich selbst hatte den Titel gestiftet und durchaus zu verteidigen gewünscht, fiel allerdings schon in der ersten Runde raus und verrate deshalb hier weder meine Identität und verweigere ein Foto. Die beiden waren bestimmt gedopt. 26. Juni ohne Gäste mit HalbfinaleErst Show, dann Fußball - Gäste hatten wir nicht geladen, die hätten uns ja nur die Grillwürste weggegessen. 19. Juni mit Don Dahlmann
Erst Show, dann Fußball - Don Dahlmann mit deutlichen Akzenten im Spielaufbau und souverän in der Textverwandlung. 12. Juni mit Mr. Superextra und Spider
Erst Fußball, dann Show - Mr. Superextra erstmalig ohne die Superextraband von CD, und daher "aufgeregt wie in der Grundschule beim Vorspielen", Spider gewohnt lässig und mit Original Hemd aus Hawaii. 5. Juni mit Andreas Scheffler und Doc Schoko
Eloquenz und Rock´n Roll füllten das Laine-Art, der Wedding Monat ging in die inoffizielle Verlängerung: Ex-Weddinger Andreas ist eine der Säulen der Urmutterlesebühne "Frühschoppen" und er ist Herausgeber des Salbader - endlich auch war mal wieder der Wahlweddinger Doc Schoko zu Gast, der zudem wie Andreas (und Heiko und Hinark und Volker) aus dem Westfälischen kommt. 29. Mai "Wedding Wochen" mit Olaf Guercke und Felix Römer
Olaf aus Bonn war unser Wunschweddinger des Abends, Neuweddinger und Alt-Slammer (obwohl noch ohne graues Haar) Felix lief ein paar Schritte von seiner Wohnung ins Laine-Art und gab sich lyrisch vor allem der Liebe hin. Wieder ging ein wunderbarer Wedding-Monat zu Ende, und da sich Volker diesmal in den USA versteckte wurde der ganze Monat wirklich fast ausschließlich von Weddingern bestritten. Unser Stadtteil wird weiter unterschätzt, worüber wir aber nicht böse sind. 22. Mai "Wedding Wochen" mit Sebastian Lehmann und Django Lassi
Sebastian von der Lesedüne rüttelte vor allem den jüngeren weiblichen Teil unseres Publikums auf, hat aber offenbar eine Freundin, im Wedding hat er seine Lese-WG gefunden. Django Lassi kleckerte nicht, sondern trat gleich zu fünft auf und groovte das Laine-Art als eindeutig lässigste Band des Wedding mit Django-Klassikern und mehr. Mit neuen Bildern aus dem Wedding und seinen Kneipen projezierte Axel Völcker (der hier auf dem Bildstreifen gleich zweimal zu sehen ist). 15. Mai "Wedding Wochen" mit Rainer Iloff und Andreas Albrecht
Andreas spielte und sang am Klavier Lieder aus seinem Album "Schönes Ich", souverän an der Geige begleitet von Jule Schwarz. Im Wedding hat er auch mal gewohnt. Heimatforscher Rainer Iloff klärte uns mit Wort und Bild u.a. über die Geschichte der Kreuzung Müller- Ecke Seestraße auf. Mirko Zander zeigte wieder Fotos mit Originaltönen, ich hab ihn fotografiert, aber man fotografiert einfach keine Fotografen... 8. Mai "Wedding Wochen" mit Rüdiger Bierhorst und Marc-Uwe Kling
Rüdiger sang neue Lieder über alte Lieben an der Gitarre und Marc-Uwe spielte u.a. in Liedform gegossenen politischen Farblehren am Klavier. Paul ist wieder unter den Lebenden und Lesenden, es gab erneut eine Reihe Texte zu von den Zuschauern für die Wedding Wochen vorgeschlagenen Begriffen: Volker verwirklichte zum Beispiel die Vorgaben "Klischees über den Wedding" und "Berühmte Weddinger" in einer fiktiven Biographie. Fotoprojektionen diesmal von Axel Völcker. 1. Mai "Wedding Wochen" mit Horst Evers, Stephan Hoppe und Jan Koch
Ein toller Start in den traditionsreichen Wedding-Themenmonat mit Ex-Weddinger Horst Evers und dem Weddinger Barden Jan Koch, begleitet von Stephan Hoppe. Die ersten Begriff der Zuschauer im April wurden verwirklicht und alle waren in doppelter Feiertagsstimmung (Himmelfahrt war auch). Dazu gab es zwei Fotoprojektionen von Mirko Zander. 24. April mit Elis und Andrés Atala-Quezada
Andrés begeisterte die Zuschauer mit Live-Hörspielen und seiner Improvisationskunst am Klavier, Elis mit weltverbessernen Liedern. Für den Mai sammelten wir Weddinger Begriffe, Orte und Dinge von den Zuschauern, über die wir Texte schreiben müssen. Hier die Vorgaben: Robert (Reinickendorfer U-Bahnstation/Polizei- Ruhestörung), Frank (Tour de Galerie bei der Kolonie Wedding/Spielautomaten), Volker (Berühmte Weddinger des 20. Jahrhunderts/ Klischees über den Wedding), Heiko (Multikulti/Mc-Fit Körperwochen), Paul (Weddinger Nachtgestalten, Wedding für Schleswig-Holsteiner erklärt) 17. April mit Thilo Bock und Micha Ebeling
Ein schöner Abend mit Michas Texten, Thilos Liedern, uns und euch. 10. April mit Jakob Hein und Paul Montmorensy
Viele Dialoge zwischen unseren Gästen Jakob Hein und Paul Montmorensy, sowie zwischen Paul Montmorensy und seiner zum Montmorensy Orchestra gehörigen Cellistin Katja sind denkbar. Was also sagt Jakob zu Paul, das der dann Katja erzählt? Da Paul Australier ist und Jakob und Katja Bürger von Welt, sprechen sie Englisch. Die schönsten Vorschläge werden mit einer Original Olympia Brauseboys-Werbekarte des Jahres 2003 prämiert, wie sie in unserer Rumpelkammer zu sehen ist. 3. April mit Konrad Endler und Uli Hannemann
Viele Jahre ist es schon her, daß Konrad bei uns zu Gast war. Damals gab es noch die Lesebühne "Blauer Drache", die zu den "Erfolgsschriftstellern" wurden. Er hatte dann seine neue Bühne in Postdam, die jetzt umbenannt woanders und nicht mehr die Gleiche in anderen Händen ist und er wurde zum Surfpoeten. Im Radio hört man ihn auch mittlerweile häufiger. Ist also tatsächlich schon eine Weile her, das letzte Mal, und das nächste Mal dauert definitiv nicht so lange. Im Gegenteil, neun Tage später traten wir schon gemeinsam, wenn auch hintereinander, bei der Langen Buchnacht auf. Die war übrigens auch wunderbar! Uli hingegen ist einer unser häufigsten Gäste, wenn nicht sogar der häufigste - Erstausgaben seines neuen Buchs "Neulich in Neukölln" werden schon zu Höchstpreisen gehandelt, keiner überpringt die Auflagen so schnell wie er! 28. März mit Ahne und Danny Dziuk
Beinahe so viele Zuschauer wie zum Geburtstag versammelten sich, um uns und dem Staraufgebot an Gästen zu lauschen. Wie Ahne korrekt in sein Blog schrieb, war es ein wunderbarer Abend. Ein Bienchen. Er und Danny schauen hier auf den Fotos etwas ernst, das liegt aber nur an der Inszenierung des Fotografen, der mal so ein richtiges Gangsterfotoduo zwischen die meist mit mehreren Lächlern versehen Gästefotos montieren wollte. Nichtraucher sind übrigens Steuerhinterzieher, überzeugte uns Danny. Auch ihm ein Bienchen ins Gästestammbuch. 20. März Geburtstaggala mit Paul Bokowski und Nils Heinrich
Neuer Brauseboy, alter Brauseboy. Es war ein gigantisches Fest. 13. März Die Brausegirls - Kirsten Fuchs, Daniela Böhle, Babbra, Lea Streisand und Iris Schwarz
Daniela Böhle ist seit vielen Jahren festes Mitglied der Reformbühne und eine gestandene Größe der Berliner Lesebühnen. Und trotzdem ist ihr bei den Brausegirls die Kinnlade runtergeklappt, als ihr allmählich dämmerte, dass die jüngste Autorin des Abends wirklich erst 14 ist. Dabei war Iris Schwarz schon zum zweiten Mal im Laine-Art zu Gast und bezauberte auch an diesem Abend wieder das Weddinger Publikum. Genauso wie die anderen nur unmerklich älteren Häsinnnen Lea Streisand, Babbra und nicht zuletzt Kirsten Fuchs, die mit einem kleinen Italiener und einem Ballack'schen Masturbationstext von sich reden und vor allem über sich lachen machte. Ein toller Abend und eine vortreffliche Einstimmung auf unseren 5. Geburtstag. 6. März "Schlemmerwochen" mit Jochen Reinecke und Sebastian Krämer
(Text folgt) 28. Februar "Schlemmerwochen" mit Corinna Stegemann und Martingo
Ein denkwürdiger Schlemmerwochenabend, lange mit Spannung erwartet. Vier-Käse-Koch Robert Rescue bereitete Danish Döner zu, im Prenzlauer Berg auch als Hot Dog bekannt, gekonnt transportierte er die zappelnden Würstchen mit zwei Messerspitzen in die von der Mikrowellen aufgewärmten und teils versteinerten Brote. taz Autorin Corinna Stegemann war zu unserer großen Freude mal wieder mit ihren schönsten Kolumnen zu Gast, Martingo steuerte gewohnt charmant und themensicher neue Lieder über Wurstpakete und Schlummerländer bei. 21. Februar "Schlemmerwochen" mit Maik Martschinkowsky und Thomas Franz
Wieder eine Suppe, aber was für eine? Der zugrundeliegende Kürbis hatte eine lange Geschichte, die hier eigentlich verlinkt werden muß (hier soll der Link hin). Unsere beiden Gäste waren das erste Mal da: mit Maik haben wir jetzt alle Jungs der Lesedüne in den Wedding gelockt, Thomas Franz servierte, wie auf seinem MySpace-Profil versprochen, Zwieback für die Seele und Haferbrei für die Ohren. 14. Februar "Schlemmerwochen" mit Michael-André Werner
Volker legte einen gelungenen Erbsenteintopf mit original Westfälischen Mettendchen nach, der pünktlich zum Ende der Show fertig war. Damit bot sich uns ein überraschender Anblick - denn statt relativ bald oder gleich zu gehen, blieb unser Publikum komplett sitzen und löffelte gemeinsam Suppe. Unser Gast Michael-André Werner schaut hier etwas skeptisch auf das Ergebnis - und ja, wir müssen zugeben, bevor wir wie er ein Kochbuch schreiben, werden noch eine Menge Pizzakartons in die hofeigene Papiertonne wandern. 7. Februar "Schlemmerwochen" mit Frank Klötgen und Johanna Zeul
Meinen Kartoffelpuffern waren die Kochplatten etwas zu schwach, dennoch konnte ich mindestens eine überzeugte Kartoffelpuffer-verweigerin von ihrem Leiden heilen, wie sie mir versicherte. Dazu hatten wir Leckerschmeckergäste: Frank Klötgen fabulierte famos aus dem Gedächtnis und Raubtier Johanna Zeul brachte unsere Zuschauer zu erstaunlichen Mitmachleistungen. 31. Januar mit Ivo Lotion und Anselm Neft
Bei anderen Gelegenheiten sind sie ein Dreamteam mit Glasauge, also Ivo und Anselm, Ivo und der Fisch sowieso, an diesem letzten Donnerstag im Januar waren sie jeder ein Dreamteam für sich und saßen doch nebeneinander. Wir haben wieder vieles erfahren, was wir vorher nicht zu wissen wollen glaubten, z.B. aus Anselm Kindheit, und was für innere Stimmen noch in ihm wohnen. Heiko ist wieder zurück aus Südamerika und übernahm den Staffelstab von Ziehkind Paul, auf dessen Rückkehr wir aber nicht lange warten müssen. 24. Januar "Nachwuchsmonat" mit Victoria-Louise Seifried und Marian Moldenhauer
Schön ist er zu Ende gegangen, der erste Brauseboys-Nachwuchsmonat. Unsere Gäste haben uns noch einmal bewiesen, dass die nachfolgende Generation schon in den Startlöchern steht und darauf wartet die Führung am Mikrofon zu übernehmen. Victoria-Luise Seifried und Marian Moldenhauer (der übrigens direkt von seinem Fechttraining in den Wedding gekommen ist) haben mir ihren Slam-Texten das Laine-Art-Publikum voll in ihren Bann gezogen und uns im Grunde nur eines: Nämlich ein bisschen alt aussehen lassen. 17. Januar "Nachwuchsmonat" mit Chuckamuck und Iris Schwarz
Der Auftritt von chuckamuck wird uns vor Allem wegen ihrer Fans in Erinnerung bleiben, die der Teenieband in großer Anzahl ins Laine-Art gefolgt waren. Nicht nur senkten sie den Altersdurchschnitt beträchtlich, sie schafften es auch mehr Hinterhofverwüstungen zu hinterlassen als der große Sturm 2007. Iris schaut hier etwas skeptisch auf das Treiben ihrer Generationsgenossen, ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und demonstrierte dem begeisterten Publikum, daß "nur" 14 Lebenslenze kein Hinderungsgrund für überzeugende Texte und Vortrag sind (wie hier z.B. digital festgehalten). Iris ist auch Teil der neuen monatlichen Lesebühne im Wedding, namens "Wer braucht das?". 10. Januar "Nachwuchsmonat" mit Christina Schneider und Julian Heun
Der erste Donnerstag in Sachen Nachwuchs. Unsere beiden Gäste haben das zweite Lebensjahrzehnt noch nicht voll gemacht, während uns (außer dem Ziehkind) auch schon das kommende Jahrzehnt abhanden gekommen ist. Waren wir überhaupt mal so jung? Christina liest sonst vierteljährlich bei der queeren Lesebühne "Splittagruppe" im Prenzlauer Berg mit, Julian ist der U20-Championike des German International Poetry Slams 2007 und gönnt sich hier nach einem gelungenen Auftritt eine Kehlenspülung aus großem Glas. 3. Januar Paul Bokowskis Brauseboys mit Felix Römer, Tilmann Birr, Kolja Reichert und Jonny Freedom
Das neue Jahr wurde mit einem Feuerwerk eingeleitet, groß wie eine Doppelnova. Denn während die Brauseboys mit ihrem Jahresrückblick das Kookaburra erstrahlen ließen, leuchtete im heimischen Wedding das Laine-Art in seinen schillerndsten Farben. Vier grandiose Gäste hatte Ziehkind Paul sich unter den Kronleuchter geladen: Slamheld und Weddingpoet Felix Römer, Maxim-Gorki-Korrespondent Kolja Reichert, den francophoben Spontangitarristen Tilman Birr sowie Sangeskind und Freudenspender Jonny Freedom. Zitat des Publikums: "Zugabe! Zugabe! Zugabe!" |